19,90 €
277 S., geb. mit Lesebändchen
Coverabbildung: (c) Alisa Duerr
ISBN: 978-3-9810798-7-6
erschienen im Februar 2012
sofort lieferbar

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Andrea van Bebber

Töne durch die Wand

»Meine Gitarre. Ich schloss sie in die Arme, spürte das Holz, glatt und unverbraucht, spürte, wie groß sie war. So groß, wie ich werden würde. Mit ihr.«

Anne, ein Kind der Nachkriegsgeneration in den 60er und 70er Jahren, lebt in einer spießbürgerlichen Familie: mit der großen Schwester, dem vier Jahre jüngeren Bruder, der Leid geplagten, widerstandslosen Mutter und dem cholerischen Vater, der die ganze Familie in Atem hält. Als sie zur Kommunion eine Gitarre geschenkt bekommt, ist es die Musik, die für sie zum Refugium und Rettungsanker wird. Mit ihrer Hilfe gelingt es ihr, kleine, immer wieder von Konflikten geprägte Schritte zu wagen, in der Hoffnung, der Gewalt und emotionalen Kälte ihrer Kindheit und Jugend entfliehen zu können. Als junge Frau lernt sie Jan kennen, und schon bald beschließen die beiden, zu heiraten. Annes Wunsch, in einer neuen Familie Sicherheit und Geborgenheit zu finden, scheint sich nun zu erfüllen. Doch als sie ihr Kind verliert, überstürzen sich die Ereignisse.

 

»Der Autorin gelingt die Evokation von Kindheitsträumen, in denen Bilder entstehen, die erzählerisch und sprachlich von großer suggestiver Kraft sind.«
Rhein-Neckar-Zeitung

»Andrea van Bebber spielt mit den Worten und präsentiert ein fein geschnürtes Paket intensiver Sprachelemente.«
Mannheimer Morgen

»Eine „coming of age”-Geschichte, manchmal erbarmungslos hässlich, manchmal zart und süß – aber immer mit einem äußerst ehrlichen literarischen Ton. Larmoyanz und Selbstmitleid ist der Autorin fremd, mit treffsicheren und sprachlich starken Bildern bannt sie die Vergangenheit zu einem bezwingenden Lebensportait von großer literarischer Meisterschaft. Beeindruckend und berührend!«
Markus Schneider, Bücherland Sinsheim

»Andrea van Bebber schafft es mit ihrer feinfühligen Schreibweise und ihrem genauen Gespür für Worte und Situationen, dass die Leser/innen sofort Teil an Annes (Seelen-)Leben haben [...] Der tiefgehende Debütroman ist unbedingt lesenswert.«
an.schläge, Wien

 

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